Vom Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde VAUDE für sein Second Use Programm ausgezeichnet, mit dem das Unternehmen dazu beitragen möchte, dass seine Produkte länger genutzt werden. In Kooperation mit eBay fördert der Outdoor-Ausrüster den privaten Weiterverkauf gebrauchter VAUDE Produkte über eine „Re-Commerce-Plattform“, um so den Produktlebenszyklus zu verlängern. Zum fünften Mal vergibt der Rat für Nachhaltige Entwicklung sein Qualitätssiegel „Werkstatt N“ an 100 richtungweisende Ideen und Projekte, die nachhaltiges Denken und Handeln im Alltag lebendig machen.

„Alle ausgezeichneten Initiativen sind wichtige Vorbilder für eine gelebte Nachhaltigkeit mitten in der Gesellschaft. Sie zeigen auf kreative und innovative Weise, wie ein verantwortungsvoller Umgang untereinander, in der Wirtschaft und mit der Umwelt gelingen kann“, resümiert die Ratsvorsitzende Marleen Thieme.

„Mit dem Second Use Programm möchte VAUDE der Wegwerfgesellschaft entgegenwirken. Diese Initiative ist für uns mit keinem wirtschaftlichen Vorteil, sondern ganz im Gegenteil mit Aufwand verbunden. Doch wir fühlen uns über den Verkauf eines Produktes hinaus verantwortlich, von der Pflege über die Nutzungsphase bis hin zur Wiederverwertung. Das Second Use Programm ist dabei ein wichtiger Baustein. Daher freuen wir uns sehr über diese Auszeichnung“, so Jan Lorch, Geschäftsleitung Vertrieb und CSR.

VAUDE Second Use Programm

Durch die Re-Commerce-Plattform, die VAUDE auf ebay bereitstellt, unterstützt das Unternehmen private Nutzer bei ihrem Ein- oder Weiterverkauf gebrauchter VAUDE Produkte. Auf diese Weise wird der Lebenszyklus der Produkte verlängert. Und so funktioniert es: Lädt ein Nutzer gebrauchte VAUDE Artikel auf ebay hoch, werden diese Produkte automatisch in den VAUDE Second Use Shop sortiert. VAUDE selbst verdient an dem Verkauf der Produkte nichts. Die Resonanz ist groß, derzeit stehen auf der Re-Commerce-Plattform circa 700 Artikel zum Verkauf. Gemeinsam mit eBay hat VAUDE diese innovative Dienstleistung auf dem deutschen Markt entwickelt.

Die Jury

Die Jury – Ratsmitglieder des Rates für Nachhaltige Entwicklungen – prüfte die 380 Bewerbungen unter anderem im Hinblick auf das umfassende Verständnis von Nachhaltigkeit und die Originalität der Ansätze. Als Werkstatt N-Projekt wurden Initiativen ausgezeichnet, die den Praxistest bereits bestanden haben. Das Siegel Werkstatt N-Impuls erhalten beispielgebende Ideen, die noch vor der Umsetzung stehen. Alle prämierten Projekte und Impulse werden Teil des Werkstatt N-Netzwerks, in dem sie sich vernetzen und in Austausch mit anderen Initiativen treten können. Die aktuellen Werkstatt N-Projekte und -Impulse sind auf der Webseite zu finden: www.werkstatt-n.de

2016_Werkstatt_N_Projekt_2016_Logo_cmyk

Einige ausgewählte Beiträge werden auch im Rahmen der Jahreskonferenz des Nachhaltigkeitsrats am 31. Mai 2016 in Berlin vorgestellt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.nachhaltigkeitsrat.de/konferenz

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung

Dem Rat für Nachhaltige Entwicklung gehören 16 Personen des öffentlichen Lebens an, die von der Bundeskanzlerin für eine Mandatszeit von drei Jahren berufen werden. Zu den Aufgaben des Rates gehören die Entwicklung von Beiträgen zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Beiträge, um Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. Mehr dazu: www.nachhaltigkeitsrat.de

Vom Rat für nachhaltige Entwicklung wurde auch der Nachhaltige Warenkorb ins Leben gerufen, der als Beratungsangebot der Bundesregierung nachhaltige Konsumalternativen für alle Lebensbereiche aufzeigt und Faustregeln für konkrete Konsumentscheidungen liefert: www.nachhaltiger-warenkorb.de